Hyperaktivität, Wahrnehmungs- und Lernstärungen - Diagnose und Therapiemäglichkeiten

Beitrag für das Internationale Symposium 2003 am 6. und 7. Sept. 2003
von Dr. Dorothea von Stumpfeldt, Berlin

Aufstellungen sind ein neues Medium althergebrachte und überlieferte Strukturen in Menschen sichtbar zu machen und aufzuläsen. Diese Strukturen sind dem Tagesbewusstsein nicht zugänglich, so dass es anderer Formen bedarf, als nur der eigenen Erinnerung. Diese, im Unbewussten überlieferten Strukturen, bestimmen oft einen erheblichen Teil unseres Lebens und blockieren einen Teil unserer Lebenskraft. Um diese wieder zu erlangen wurde folgende Aufstellung durchgeführt:

Aus den anwesenden SymposiumsteilnehmerInnen wurden einzelne Menschen ausgewählt und gebeten, einzelne Energien mit folgenden Strukturen zu verkärpern:

Je eine Person als StellvertreterIn für:

  1. ein betroffenes Kind
  2. die Hyperaktivität (als solche)
  3. die Wahrnehmungsstärung (als solche)
  4. die Lernstärung
  5. eine Person, die alle männlichen Vorfahren repräsentiert, beginnend beim Großvater
  6. eine Person, die alle weiblichen Vorfahren repräsentiert, beginnend bei der Großmutter
  7. eine Person für zunächst unbekannten Energien, die sich als ein nicht gesehenes Kind, aus der männlichen Linie, zeigte (unehelich).
  8. eine Person als Struktur für die gesellschaftliche Konvention (Regeln)

Gleich zu Beginn bewegte sich die Stellvertreterin (das Kind) voller Unruhe durch den Raum, hatte keinen Platz, fühlte sich nicht gesehen und hatte keinen Kontakt, d.h. war alleine und isoliert. Der väterlichen und mütterlichen Linie ging es schlecht. Sie waren auch nicht sich zugewandt, sondern anderen Personen (Energieformen).

Als das unbekannte Wesen zu sprechen begann, wollte der Vater vor Peinlichkeit gerne den Raum verlassen und die Wahrnehmungsstärung zog sich in den Himmel zurück. Dort ging es ihr gut und sie hatte den liebevollen Blick von oben auf das menschliche Geschehen.

Bereits als das bis dahin ja unbekannte Kind in dem aufgestellten System bekannt, angesehen und gehärt wurde, ging die Lernstärung auf die gesellschaftlichen Konventionen zu und war aufgeläst, d.h. konnte lernen und wurde zum Lernen mit Freude.

Als die männliche Linie das Kind anerkennen und in der männlichen Linie willkommen heißen konnte, kehrte die weibliche Linie an die Seite der männlichen Linie zurück.

Die Hyperaktivität kam zur Ruhe und innerem Frieden.

Die Wahrnehmungsstärung kehrte aus dem Himmel zurück und die Stellvertreterin betrachtete alles mit Wohlwollen.

Dann läste sich das "neue" Kind und ging in Frieden und Harmonie in seine Familie, in seinen Bereich (oder sein Grab) zurück. Es war nun anerkannt und seine große Sehnsucht war erfüllt worden.

Nun konnte die Stellvertreterin vor die Vorfahren treten, die sich über sie sehr freuten und sagten:. "Wir sind stolz auf dich und voller Dankbarkeit, denn durch dich ist jetzt Frieden in unserer Familie und in uns alle eingekehrt.

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